Durchführung des NADAL Antigentests

 

Statement zur Nachweisbarkeit der mutierten Corona-Virusvarianten mit Antigen-Schnelltests der nal von minden GmbH

 

In jüngster Zeit sind Mutationen von SARS-CoV-2 in den Fokus der Medien/Wissenschaft geraten. Insbesondere die seit Dezember 2020 bekannten Virusvarianten aus Großbritannien (VOC-202012/01, Linie B.1.1.7), Südafrika (VOC-202012/02, Linie B.1.351) und Brasilien (Linie P.1) scheinen sich rasant zu verbreiten.

 

Diese veränderten Viren weisen auffällige Mutationen im Spike-Protein (S-Protein) auf, die einhergehen sollen mit einer erhöhten Ansteckungsgefahr. Nach aktuellem Stand können wir davon ausgehen, dass die Mutationen des S-Proteins keine Auswirkungen auf die Nachweisbarkeit der Viren durch Antigen-Schnelltests der nal von minden GmbH haben.

 

Unsere Schnelltests nutzen nicht das Spike-Protein (S-Protein) zum Nachweis des Virus im Probenmaterial, sondern das Nukleokapsid-Protein (N-Protein). Gemäß Informationen des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) (1) gibt es unter Berufung auf eine Studie von Public Health England (2) derzeit keine Belege für negative Auswirkungen der neuen Virusvarianten VOC-202012/01 und VOC-202012/02 auf das Ergebnis von Antigen-Schnelltests. Auch die Variante P.1 besitzt unserer Einschätzung nach keine Veränderung des N-Proteins, die deren Detektion nachteilig beeinflusst.

 

Die nal von minden Antigen-Schnelltests können die veränderten Coronaviren, die in Großbritannien, Südafrika und Brasilien aufgetreten sind, ebenso zuverlässig nachweisen wie die ursprüngliche Variante des Coronavirus SARS-CoV-2.

 

 

 

(1) https://www.ecdc.europa.eu/sites/default/files/documents/COVID-19-risk-related-to-spread-of-new-SARS-CoV-2- variants-EU-EEA-first-update.pdf

 

(2)https://www.gov.uk/government/publications/sars-cov-2-lateral-flow-antigen-tests-evaluation-of-voc1-andvoc2/ sars-cov-2-lateral-flow-antigen-tests-evaluation-of-voc1-kent-uk-and-voc2-south-africa